Aktuelles
Unlängst erhielten wir die Anfrage eines ausgesprochen sympathischen Mannes, der einige unserer Degus übernehmen wollte.
Wie wären glücklich, welche abgeben zu können und dadurch den einen oder anderen Raum frei zu bekommen.Dennoch lehnten wir ab, denn der Interessent wollte die Degus auch im Winter draußen halten - gemeinsam in einem Gehege mit Kaninchen.
Der Degu stammt ursprünglich aus Chile, wo das Klima deutlich milder und trockener ist als in Deutschland. Unsere Winter sind für Degus ein echtes Problem:
Warum eine Außenhaltung nicht funktioniert:
Schulkinder veranstalteten einen Kuchenbasar und sammelten außerdem noch Geld für unsere Tiere.
Sie übergaben uns 195,18 €.
Natürlich wurde bei der Gelegenheit auch ausgiebig gekuschelt. Und da es sehr fleißige junge Menschen sind, packten sie auch tüchtig mit an.
Wir freuen uns sehr, wenn wir die jüngste Generation so erleben.
Die meisten Menschen hören es nicht gern, wenn der Satz fällt: "Du hast aber ganz schön zugenommen."
Doch bei unseren verwaisten Babys kennen wir nichts Schöneres.
Die beiden dreifarbigen Kätzchen sehen etwas strubbelig aus.
Das verdanken sie ihrem Ziehpapa Tyson, der sie vorher nochmal tüchtig abgeschleckt hat, damit sie beim Wiegen auch schön sauber sind.😀
So sieht es aus, wenn ehrenamtliche Helfer wieder zurück ins Tierheim kommen, nachdem sie in ihrer Freizeit unsere Futtersammelcontainer in den Geschäften geleert haben.
Dann muss natürlich sortiert werden nach Hunde- und Katzenfutter.
Wir sehen uns jede Dose und jede Tüte genau an, um teures Spezialfutter herauszufischen und es zielgerichtet zu verwenden.
Nur durch unsere Spenderinnen und Spender, die etwas in die Container oder auf das Tierheimkonto tun, können wir überleben.
Ihnen Allen gilt unser herzlicher Dank.
Wir haben einen neunjährigen Hund aufgenommen. Sein Name ist Lucky.
Doch er hatte bisher alles andere als Glück.
2017 war er das letzte Mal beim Tierarzt.
Seit vielen Jahren hat er Probleme mit den Ohren. Sie sind nicht nur verdreckt, sondern total vereitert. Er schüttelt ständig den Kopf, wie man im Video sieht.
Sein Popo ist entzündet und auch am Körper hat er überall Wunden. Wahrscheinlich hat er große Schmerzen und schnappt deshalb, wenn man ihn berühren möchte.
Das Schlimmste aber: er röchelt entsetzlich. Schuld daran ist keine Erkrankung, sondern sein verkürzt gezüchtetes Gesicht.
Jede Französische Bulldogge ist eine Qualzucht.
Für die normalen tierärztlichen Behandlungen wie Impfen, Chippen und Routineuntersuchungen kommt unser Tierarzt zu uns ins Tierheim und erledigt alles hier vor Ort.
Wenn wir aufwendigere Blutuntersuchungen, spezielle Röntgen- oder Ultraschalldiagnostik benötigen, schickt er uns "in die Stadt".
Wenn auch dort in der Praxis nicht alles durchgeführt werden kann und spezialisierte Fachärzte ran müssen, fahren wir mit unseren Tieren auf große Tour.
Zwei Katzen hatten sehr schmerzhafte hochgradige Zahnfleisch- und Zahnwurzelentzündungen.
Die verwaisten Babykatzen, die wir Pfingsten aufgenommen haben, sind so süß, dass man bei den Fotos fast einen Zuckerschock befürchten muss.
Ziehpapa Tyson ist glücklich, dass er sich wieder um Babys kümmern kann.
In unserem Nachbargebäude haben wir seit Wochen keinen Strom.
Obwohl fleißige Handwerker schon tüchtig gebuddelt und die ersten Muffen ausgetauscht haben, klemmt es noch woanders.
Also geht es in die nächste Runde.
Reparaturen können wir derzeit nicht finanzieren und haben deshalb ein Betterplace-Projekt eröffnen müssen: www.betterplace.org/reparaturen-im-waldtierheim
Wir haben das große Glück, dass eine Physiotherapeutin für Tiere ihre Hilfe angeboten hat.
So konnten am Wochenende mehrere Hunde vom Einsatz von Frau Bauer von der mobilen Tierphysio "hoppingo" profitieren.
In der Fotostrecke sehen Sie u.a. Mara. Das ist die ganz große Wuschelhündin. Ihre Spondylose macht ihr zu schaffen.
Der kleine helle Hund ist Rocky. Wir hatten bei ihm beidseits Kreuzbandrisse operieren lassen müssen. Da er immer noch etwas schlecht läuft, bekam auch er eine Profibehandlung.
Wie wir hörten, gibt es einen gewissen Herrn Rumpelstilzchen. Er lebt wohl so wie wir tief im Wald.
Er soll ein einzigartiges Handwerk beherrschen und Stroh zu Gold spinnen können.
Wir wollten bei ihm anfragen, ob er auch Gold aus Hundewolle spinnen kann. Das wäre echt toll, denn wir brauchen dringend welches für unsere leere Geldtruhe. Unsere Hunde wären sofort bereit, zentnerweise Wolle zur Verfügung zu stellen.
Unsere Tierpflegerin Judith kam extra an ihrem freien Tag, um Rocky in Ruhe scheren zu können und das erste Kilo Wolle zu ernten.

