Sternenkinder

Es ist immer besonders traurig für uns, wenn ein Tier aus unserem Tierheim verstirbt. Diesen Tieren zu Ehren haben wir die neue Rubrik Sternenkinder eingerichtet.
Wenn auch Sie Ihren Liebling verloren haben und das Andenken bewahren möchten, senden Sie uns Fotos und Text an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Arthuro

athuro 005Arthuro war ein prächtiger Hund. Leider ist es für so stattliche Tiere schwer, ein neues Zuhause zu finden.

Just als wir Hoffnung schöpften, es könnte bald mit einem Umzug klappen, ging es Arthuro ganz plötzlich schlecht. Er kam mit Problemen vom Gassi zurück: Verdacht auf Magendrehung. Da zählt jede Minute.

Unsere Tierärztin ist zum Glück auch sonntags jederzeit für uns erreichbar. So konnten wir sofort handeln. Beim Röntgen bestätigte sich dann leider der Verdacht. Das hieß: im Tiefflug in eine Tierklinik. Eine Berliner Familie, die ehrenamtlich bei uns hilft, nahm sich sofort der Sache an und düste mit Arthuro los zur Klinik.

Wir setzten uns in der Zwischenzeit mit dem Chirurg in Verbindung, damit er alles für Arthuro vorbereiten konnte.

Die OP verlief problemlos. Unsere Ehrenamtler nahmen Arthuro mit zu sich nach Hause, um ihn Tag und Nacht versorgen zu können. Es ging ihm jeden Tag besser. Nach ein paar Tagen waren wir sicher, dass er über den Berg ist.

Doch nach einer Woche war es plötzlich vorbei. Es kam zu den typischen Komplikationen. Es war weiteres Gewebe abgestorben und zu massiven inneren Einblutungen gekommen. Es gab keine Möglichkeit, Arthuro zu retten.

Für uns ist der Verlust eines unserer Tiere jedesmal ein großer Schock.

Zu gern hätten wir Arthuro eine eigene Familie für seine letzte Lebenszeit gegönnt. Nun ist er für immer bei uns auf unserem kleinen Tierfriedhof - und ganz tief in unseren Herzen.

Wir sind so traurig. Mach's gut, Arthuro!

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Abschied von Lady

lady 01Lady hatte wohl ein schlimmes Leben hinter sich, als sie zu uns ins Tierheim kam. Etliche Schrammen, Liegeschwielen an den Gelenken,
Untergewicht, ein teilweise abgeschnittener Schwanz und knotige Mammarkomplexe zeugten von dem erlittenen Leid. Wahrscheinlich wurde sie nur als Gebärmaschine missbraucht.

Und obwohl sie selbst kaum Liebe erfahren hatte, war sie eine ganz, ganz treue Hündin und riesengroße Schmusebacke mit einem unglaublich herzlichen Wesen. Sie freute sich unbändig, wenn jemand kam, und wedelte so glücklich, wenn man sich ihr zuwandte.

Wir schöpften Hoffnung, als sich eine Interessentin fand. Doch wir stellten fest, dass sich die Tumore bei Lady rasant schnell vermehrten. Die Interessentin sprang ab.

Lady baute zusehends ab. Wir wollten nicht, dass sie im Tierheim verstirbt. Wir nahmen sie mit zu uns nach Hause und hofften auf ein Wunder. Doch es geschah nicht. Wir gaben ihr all unsere Liebe und verwöhnten sie. Aber sie konnte sie nur noch kurze Zeit genießen - viel zu kurz, um das erlittene Unrecht ihres Lebens auszulöschen.

Sie wurde nur acht Jahre alt. Unsere Trauer ist unerträglich groß. Mach's gut, süße Lady!

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Abschied von Kimbo

kimbo1Den Anfang der Mail lasen wir mit Freude, bis wir plötzlich die letzten Zeilen wahrnahmen.

Wir trauern mit Kimbos Frauchen und wünschen ihr viel Kraft.

"Hallo Herr Aland,

wie telefonisch besprochen, ein paar Fotos von Kimbo, den ich letztes Jahr Anfang März zu mir genommen habe.

Mein Bett hat er in der dritten Nacht beschlagnahmt, die Nachbarwohnung wird inzwischen regelmäßig kontrolliert und wenn er Hunger hat, wird an der Kühlschranktür gekratzt oder auch gerne versucht, etwas vom Teller oder sonst wo zu stehlen. Ein richtig frecher und liebenswerter Kater eben.

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Letzter Gruß von Moritz

Moritz"Liebes Team von Verlorenwasser,

leider müssen wir mitteilen, dass wir Moritz am 11.04.2012 erlösen mussten. Es ging ihm nicht gut und der Tierarzt konnte ihm nicht mehr helfen.

Wir sind unendlich traurig. 2 schöne Jahre konnten wir ihm ermöglichen. Er hat alles mitgemacht und war ein treuer Kumpel!!!!!
Wir vermissen ihn schmerzlich!!! Anbei ein Foto, so wie wir ihn in Erinnerung halten.

Vielen Dank für alles + weiter gute Vermittlungen

Andrea+Mike"

Frosti

FrostiFrosti kam als einer der sogenannten Frachterhunde zu uns.

Sein Zustand war nicht gut. Wir begannen mit dem Aufpäppeln und wie seine sieben Kumpel, mit denen er an Bord gelebt hatte, nahm er zu und machte den Eindruck, es ginge ihm gut.

Doch sein Zittern ließ uns keine Ruhe. Seine Besitzer hatten ihn deswegen auch Frosti genannt, denn sie waren der Meinung, er würde ständig frieren. Wir hielten dies für Unsinn und vermuteten eher eine erhöhte Sensibilität und organische Ursachen. Deshalb ließen wir ein großes Blutbild fertigen.

Die Werte waren niederschmetternd: alle weit außer der Norm. Doch Ultraschall und Röntgen ergaben keine Ursache. Unsere Tierärztin schickte uns zu einer Praxis, die noch über andere Diagnosemethoden verfügt. Aber auch dort nur wieder die Bestätigung: die Werte sind sehr schlecht, aber keine Ursache zu finden. Die Behandlungsversuche schlugen nicht an.

Wir fuhren mit Frosti deswegen sofort nach Berlin zur Uniklinik. Auch dort dasselbe: schlimmer Befund - aber keine Diagnose. Wir wollten ihn mit einer Bluttransfusion retten, doch Frosti ging es zu schlecht, er schaffte es nicht.

Wieder einmal sind wir in größter Trauer.

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Traurig

TraurigDieses Bündel Elend wurde bei uns am Zaun angebunden.

Das uralte und fast völlig blinde Hundchen hatte nur noch vier Zähne, alles im Mäulchen war entzündet und er konnte nicht mehr fressen. So war beim Anfassen zu merken, dass unter seinem Fell nur noch Haut und Knochen vorhanden waren.

Unsere Tierärztin spritzte sofort Schmerzmittel und ein Langzeitantibiotikum. Sie befreite die verbliebenen Zähne von Zahnstein und säuberte das Schnäuzchen. Das kleine Hundchen fing an zu fressen und langte tüchtig zu. Wir atmeteten auf. Doch unsere Freude währte nur wenige Tage. Dann verweigerte das kleine Kerlchen wieder die Nahrung und konnte nicht mehr laufen. Unsere Tierärztin entschied sich deshalb für den Gnadenakt.

Wir sind so furchtbar traurig, dass wir nicht mehr helfen konnten.

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Abschied von Hemingway

HemingwayHemingway war ein wunderbarer Hund. 

Er war extrem menschenbezogen. Es war immer ganz traurig für unsere Mitarbeiter und auch die ehrenamtlichen Gassigeher, wenn sie Hemingway nach dem Spaziergang zurück in sein Gehege bringen mussten, denn dort presste er seinen Kopf durch das Gitter und wollte die Stäbe am liebsten auseinanderbiegen, nur um wieder zu den Menschen zu kommen.

Als Nina Hagen uns besuchte, verstand sie sich sofort mit ihm. Da sich Nina Hagen wieder in Deutschland niederlassen will, träumten wir davon, dass auch Hemingway bei ihr einziehen dürfte.

Doch dazu wird es nicht mehr kommen.

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