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Besondere Schicksale im Tierheim Verlorenwasser

Drei vernachlässigte Hunde

Beschlagnahmt

Diese drei Hunde wurden von der Amtstierärztin beschlagnahmt, denn die Besitzer hatten sich nicht ausreichend gekümmert. 

Wir waren auf das Schlimmste gefasst, als wir von der Amtstierärztin zur Abholung bestellt wurden. Ein Hund sollte sogar eingeschläfert werden, weil es ihm so schlecht ginge und er schon so alt war.

Vorsorglich hatten wir schon einen Termin bei der Tierärztin gemacht, damit wir die Hunde gleich auf dem Rückweg vorstellen konnten. Wir nahmen natürlich auch den alten Hund mit, schließlich haben wir schon etliche wieder aufgepäppelt. 

Nach genauerer Betrachtung gab die Tierärztin dann Entwarnung. So schlimm war es zum Glück nicht. Die Haut war bei allen dreien stark angegriffen wegen des enormen Flohbefalls, aber das wurde in kürzester Zeit wieder, denn natürlich hatte keiner der Flöhe die Tierarztpraxis lebend verlassen.

Wir ließen die drei Süßen erst einmal zur Ruhe kommen. Bernhardiner-Mischlingshündin Bessy, Welpe Wutz und Oldie Waldemar sind ganz, ganz lieb und warten nur auf Zuwendung – eben das, was sie bisher nicht hatten. So hatten sie sich auch emotional sehr eng aneinander gebunden. Wutz schrie wie am Spieß, wenn seine Adoptivmutter Bessy mal außer Sicht war und auch Bessy kann nicht ohne die anderen leben. Wenn wir Wutz oder Waldemar auch nur zum Wiegen holten oder der Tierärztin vorstellten, lief Bessy unter Jammern und Weinen wie ein Zirkuslöwe im Käfig hin und her.

Als ein Pärchen dann alle drei gemeinsam adoptieren wollte, freuten wir uns riesig. Doch nach einigem Hin und Her zerschlug sich unsere Hoffnung. Die Leute entschieden sich gegen eine Adoption.

Dieser Tage erschienen Interessenten für Wutz. Er machte die Erfahrung, dass es viele Vorteile hat, eine Familie für sich zu haben, schließlich sind Leckerli und Streicheleinheiten eine interessante und angenehme Sache. So ging der Familienanschluss recht unkompliziert und er verabschiedete sich relativ leichten Herzens. Bei Bessy sah es da anders aus. Ihr Jammern drang so laut aus ihrem Gehege ins Büro, dass man sich teilweise gar nicht unterhalten konnte. Doch es hilft ja alles nichts - ein Tierheim ist immer nur Durchgangsstation.

Natürlich bekamen Waldemar und Bessy nach der Abreise von Wutz Sonder-Betreuungseinheiten. Wir hoffen, auch für sie möglichst schnell eine Familie zu finden. 

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